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Steinscher Hof, Bubenheimerstraße

Der bedeutendste aller Kirberger Adelshöfe ist unzweifelhaft der Steinsche Hof. Er ist ein mächtiger Fachwerkbau, der von der Adelsfamilie derer von Reifenberg als Burgmannenhaus errichtet wurde. Gottfried von Reifenberg vererbte diesen Besitz an die durch Einheirat seiner Schwester mit ihm verbundene Familie vom Stein. Die Grundmaße des Gebäudes betragen 10x17 m und die Firsthöhe misst ebenfalls nahezu 17 m. Der Keller, ein fünf Meter hohes Tonnengewölbe, wurde jahrhundertelang als Weinkeller genutzt. Wahrscheinlich sind diese massiven Bruchsteinmauern bedeutend älter als das auf ihnen ruhende Haus. Dieses selbst besteht ganzlich aus Eichenfachwerk und wurde im Jahre 1481 errichtetet. Der Gründerbau hatte sechs Türme, je einen an jeder Hausecke und je einen Turm über der Haustür und an der Nordseite. Erst bei einem Umbau 1747/48 wurden sie entfernt, um zum Teil bei der letzten Renovierung 1974 in ihrer heutigen Form wieder errichtet zu werden. Heute ist das Anwesen, nach mehrmaligen Besitzwechsel, weiterhin in privatem Besitz. (Auszug aus dem Festbuch zur 650 Jahr Feier von Kirberg aus dem Jahr 2005.)
Blick durch die alte Ummauerung auf den Hof. Blick aus Richtung des Hofes des Spechte von Bubenheim. Frontansicht des Steinschen Hofes
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Steinscher Hof,

Bubenheimerstraße

Der bedeutendste aller Kirberger Adelshöfe ist unzweifelhaft der Steinsche Hof. Er ist ein mächtiger Fachwerkbau, der von der Adelsfamilie derer von Reifenberg als Burgmannenhaus errichtet wurde. Gottfried von Reifenberg vererbte diesen Besitz an die durch Einheirat seiner Schwester mit ihm verbundene Familie vom Stein. Die Grundmaße des Gebäudes betragen 10x17 m und die Firsthöhe misst ebenfalls nahezu 17 m. Der Keller, ein fünf Meter hohes Tonnengewölbe, wurde jahrhundertelang als Weinkeller genutzt. Wahrscheinlich sind diese massiven Bruchsteinmauern bedeutend älter als das auf ihnen ruhende Haus. Dieses selbst besteht ganzlich aus Eichenfachwerk und wurde im Jahre 1481 errichtetet. Der Gründerbau hatte sechs Türme, je einen an jeder Hausecke und je einen Turm über der Haustür und an der Nordseite. Erst bei einem Umbau 1747/48 wurden sie entfernt, um zum Teil bei der letzten Renovierung 1974 in ihrer heutigen Form wieder errichtet zu werden. Heute ist das Anwesen, nach mehrmaligen Besitzwechsel, weiterhin in privatem Besitz. (Auszug aus dem Festbuch zur 650 Jahr Feier von Kirberg aus dem Jahr 2005.)
Frontansicht des Steinschen Hofes Blick durch die alte Ummauerung auf den Hof. Blick aus Richtung des Hofes des Spechte von Bubenheim.